Jaja, im Sommer da gibts nicht viel von mir, ich weiß, aber versprochen, im Winter werd ich wieder öfter im Tourenblog vertreten sein!
Nur schlafen tu ich aber auch wieder nicht, auch sonstigen Versuchungen bin ich nicht verfallen. Über den Sommer wurden dann doch fleißig Kilometer mit Rennrad abgespult. Zwischenzeitlich war ich dann wieder im Ötztal in Obergurgl, dieses Jahr für zweieinhalb Wochen. Dort wurden dann mehr Höhenmeter abgespult als Kilometer. Auch mit dem Bike kann man dort viel machen. So zum Beispiel hinauf auf den Wurmkogel, fahrbar bis über 3000 m, dann zu fuß noch ein Stück hinauf auf den Gifpfel. Irgendwie war es imer ein cooles Gefühl zwischen 8 und 9 Uhr abends wo oben zu stehen, weit und breit kein Mensch in Sicht, nur der Schatten der so langsam den Berg hinauf wandert. Ab ca. 19 Uhr ist das Timmelsjoch auch immer schön zu fahren, nachdem ja die Mautstation in Hochgurgel um 20 Uhr zu macht, ist man dort mutterseelen alleine unterwegs – das hat irgendwie was.
Zu Hause wurden dann in den letzten Wochen die Umfänge gesteigert, sofern es Wetter und Zeit zuließen. Neben den längeren Einheiten wurden letztens auch intensivere Einheiten eingeschoben, darunter die Hinterhornchallenge und die Serlestrophy. Dieses Wochendende standen jeweils die “Reintalerrunde” über Kundl mit Brandenberg-Schleife am Samstag und Kerschbaumsattel am Sonntag. Immer wieder ergiebige Runden, mit 115-120 km und ca. 1000 Höhenmeter. Heute gings hinauf auf die Axamer Lizum.
In knapp 2 Wochen steht mal wieder der Ötztalmarathon am Terminkalender. Ich denke ich habe für meine Verhältnisse genug Kilometer in den Beinen und stehe der Form des letzten Jahres um nichts nach. Letztes Jahr hatte ich mit dem Knacken der 8 h doch ein klares Ziel, dieses fehlt für heuer. Wenn das Wetter und die Tagesverfassung es zulassen, werde ich aber auf jeden Fall versuchen, anzugreifen und meine Zeit zu unterbieten, sicherlich nicht ohne Risiko. Ein aktueller “Formtest” fehlt zwar, aber ich bin zuversichtlich.
Zwei Wochen drauf werde ich dann beim Dolomitenmann an den Start gehen, für das Team Shell Tankstelle Franz Sailer, welcher uns die Kosten für den Start zu Verfügung stellt – vielen Dank an dieser Stelle! Mit dabei sind als Bergläufer Uli Lackner, vom Rennteam Alpbachtal, Phillipp Medicus als Paragleiter und Christpoph Hesse als Kajaker. Neben einem knackigen Uphill erwartet mich auch eine anspruchsvolle technische Abfahrt. Im Ötztal habe ich mit dem Bike meistens versucht auch die Fahrtechnik zu trainieren. Stets mit einigen Kratzern und blauen Flecken verbunden, jedoch eine spannende Abwechslung. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch den Subaier Bikemarathon im Visier, ließ diesen dann aber doch sausen. Nach dem Ötztaler werde ich sicherlich noch einige Trails abfahren und auch die Strecke in Lienz besichtigen.
