Heute aktivierten AlexH, Paul und ich noch einmal das Bike zur vermutlich letzten technischen Einheit in diesem Jahr. Es macht richtig Spaß und bietet sich in diese Jahreszeit, vor allem einer Witterung wie heute, an: bergauf wirds eh warm und bergab ist man erstens nicht so schnell, dass man durch den Fahrtwind auskühlt und zweitens ist der Donwhill nicht unbedingt minder intensiv als der Uphill und regt somit die körpereigene Wärmeproduktion an.
Die Abfahrt vom Runstboden ist relativ steil und durchwurzelt und weist vor allem in den engeren Kehren höhere Wurzelstöcke auf. Jedoch ist der Steig so gut wie gar nicht stein-durchsetzt, somit würde man meistens recht weich landen, vorausgesetzt man sucht sich keinen Fichtenstamm aus. Nur der letzte Abschnitt direkt zum Parkplatz beim Hackl ist etwas gröber.
Als nächstes stand der MM-Klassiker nahe der Halltaler Hütte am Programm. Dieser rockt einfach und es ist jedes mal wieder eine coole Herausforderung, mit einem Race-Hardtail ohne Absteigen runter zu kommen.
Der anschließende Hinterhorn-Steig hat sich in der Freeride und All-Mountain Szene allem Anschein nach schon etwas herumgesprochen (wir waren da heut nicht die einzigen). Von ganz oben ist dieser jedoch nicht sonderlich empfehlenswert, schon gar nicht mit “80-100 mm frontsuspension only”, so spart man sich am besten die letzten ca. 2 km hinauf zur Alm, die ziehen sich eh immer ins Endlose. Der Steig hinunter ist etwas steiniger als die zuvor genannten, mit dem ein oder anderen höheren Absatz, welcher mitunter die Kettenblätter nicht scheut – “what shells”, wer braucht schon das große Kettenblatt.
Fazit: rockige 1000 Hm
