Wie in den letzten Jahren waren Flo und AlexH beim Ganghoferlauf am Start.
Es versprach bei der gestrigen Streckenbesichtigung ein Highlight der Langlaufsaison 2010/11 zu werden. Genügend Schnee, eine harte aber gute Spur und traumhafter Sonnenschein (ok, auch ohne wäre es gut gewesen). Doch über Nacht änderte sich alles (jaja, wie so oft). Die Meteorolügen sagten ausnahmsweise richtig voraus und der prognostizierte Schneefall trat ein.
Direkt nachm Aufstehen ging AlexH in Seefeld bei der Johanna vor’s Haus und staunte nicht schlecht als schätzungweise 15cm nasser Pappschnee in der Hauseinfahrt lagen, was auch die Messung mit dem Bratenthermometer bestätigte (-0,5°C Schneetemperatur, Neuschnee um die 0°C is am schlimmsten, weils so pappt).
Der erste Gedanke war, sich von Johannas Vater die Schneefräse auszuleihen und mit zum Rennen zu nehmen, da dies aber nicht regelkonform wäre, wurde die Idee sofort wieder verworfen. Hinnehmen wie’s is und ja nit jammern.
In der Leutasch angekommen, präsentierte sich ein großes buntes Starterfeld, trotz der mittelmäßigen Bedingungen (brav Männer, nur nit jammern). Die Loipen machten einen verhältnismäßig guten Eindruck obwohl bis kurz nach dem Start der ersten Klassen noch schnieb/schneite.
Als erster von beiden wurde Flo auf 21km (Skating) Schneepflugrunde geschickt. Im großen Starterfeld kam es zu Gerangel doch er konnte sich gut durchschwindeln. Trotzdem verzeichnete er während des Laufs ob seiner Müdigkeit zwei Stürze. Naja, egal, angekommen als 106. insgesamt (28. AK) mit einer Zeit von 1:18:26,4. Bravo!!
Nachdem die Loipe von den Halbmarathonisti halbwegs ausgeräumt war, konnten auch die Langdistanzler (42km Skating) starten. AlexH schwindelte sich in perfekter Doppelstockschubtechnik zwischen den langsameren Vorne-Startern (de gibts scheinbar bei jedem Bewerb) durch und lief am Anfang ein beherztes aber nicht zu schnelles Rennen (die Erfahrung vom letzten Jahr). Allerdings hatte er Mühe sich an die technisch sehr anspruchsvolle Spur zu gewöhnen (in der Mitte bockhart und rutschig, daneben sehr weich). Irgendwie murkste er die 42km aber herum und kam nach 2:20:44,4 als 96. (15. AK) ins Ziel. Das war 8 min langsamer als letztes Jahr, what shell’s?!
Auch wenn die Bedingungen Ganghoferlauf-unwürdig waren: Gratulation an die Organisatoren, sie haben ihr bestes gegeben! Wir kommen nächstes Jahr sicher wieder! (“Davor geh i aber no auf an Kaffee mitm lieben Petrus zwecks Wetterverhandlungen!”)
Gratulation an alle Teilnehmer, die dieses Jahr durchgelaufen sind, es war sicher einer der härtesten Ganghofer!!!
