Eine Bergtour mit meiner lieben Johanna stand auf dem Programm: Nachdem ich (auto)mobil bin, bin i zu ihr aufs Plateau rauf und wir haben oben eine Tour gemacht.
Mit dem Bike starten wir nach technischen Anfangsschwierigkeiten (Magura HS33 sag i lei) mit den Bikes von Gießenbach bei Scharnitz zur Eppzirler Alm. Der Anstieg ist bis auf kurze Rampen einfach und nicht steil, dafür von der Wegstrecke eher lang.
Bei der Alm bauen wir auf Goiserer um und gehen über den Kotzengraben (hihi, wem fallen solche Namen ein) zur Kotzengruben und weiter auf den Ursprungsattel. Ab jetzt gehts meist südseitig mitten durch die Freiungstürme durch, landschaftlich sehr reizvoll, überall kleine Türme, die beim Anschauen schon einzustürzen drohen… Karwendel halt!
Immer schön abwechslungsreich gehts bis rüber zur Kuhl(j)ochspitze. Der Abschnitt von ebendieser zur Eppzirler Scharte sieht auf der Karte recht kurz aus, zieht sich aber, weil ma irgendwie “mit da Kirchn ums Dorf geht” (des passt sogar, man umgeht einen Gipfel, das sog. Kirchl). Landschaftlich weiterhin traumhaft, super Kalkkögel-Panorama. Dann folgt noch ein kurzer Aufstieg zur Eppzirler Scharte (ca. 100hm), bevor man von einer nicht enden wollenden, schlechten (weil groben) Reisn erwartet wird, aber egal, wofür gibts grobe Bergschuach. Das letzte Stück zur Eppzirler Alm zurück führt über einen Steig durch den Latschengürtel und über Almwiesen.
Leider vereitelt das mittlerweile schlechte Wetter eine Verkostung der hauseigenen Buttermilch auf der Sonnenterrasse der Eppzirler Alm, also sofort wieder Rückbau auf Bike-Adjustierung und bei Hundskälte (Wind) wieder runter zum Auto.
Fazit: landschaftlich traumhaft, Trittsicherheit erforderlich, keine Leute den ganzen Tag gesehen (keine einzige Person), 1600hm mit den ganzen Auf und Abs, Zustieg mit Bike
