Die Legende lebt! Für Barbara, Kurt und die beiden Flo’s wars heuer eine etwas härtere Ausgabe. Die Wetterbedingungen waren leider alles andere als angenehm und alle Teilnehmer mussten Regen, Wind und Graupelschauern trotzen. Die Einen mehr und die Anderen weniger gut ausgerüstet hatte jeder mit der Kälte und den rutschigen Bedingungen zu kämpfen.
Start um 0600 – Das Wetter war zu diesem Zeitpunkt noch gut. Leichter Regen/Wind begleitete die ca 1200 “Wahnsinnigen” Richtung Karwendelhaus. Wer bis dahin seine Regenjacke noch nicht ausgepackt hat, am Plateu des Karwendelhauses hat auch der kälteunempfindlichste dieses Kleidungsstück lieben gelernt. Die beiden Flo’s hatten wie soviele Teilnehmer nur das mit, was sie beim Start anhatten, und das war keine Regenjacke…
Man kann über Funktionsbekleidung philosophieren wie man will, bei eiskaltem Wind ein nasses langarm Trikot auf der Haut trocknen zu lassen hat schon ein ganz eigenes Gefühl. Ganz besonders, wenn noch ca 30 verregnete Kilometer vor einem liegen und die Gelenke auch schon schreien: GIB AUF! BITTE!
Nichts desto trotz war für uns vier das Ziel klar: Pertisau! FloK konnte nach einem gut eingeteilten Start bis zum Ziel ein tolles Tempo laufen und beendete das Rennen in einer sehr starken Zeit (05:43). Kurt und Flo liefen die gesamte Strecke zusammen, motivierten sich gegenseitig und konnten dem Wetter den ein oder anderen positiven Aspekt abgewinnen. 1km vor dem Ziel trennten sich die beiden, Kurt noch in Topform – Flo mit Magenproblemen im Gebüsch. Kurt (06:46) – Flo (06:53). Barbara war wohl von uns mit Abstand die Härteste! Bei diesen Bedingungen tapfer bis zum Schluss durchlaufen, obwohl der Magen schon nach 8km Probleme machte! HUT AB! Mit einer super Zeit (08:32) war unser Trupp wieder in Pertisau versammelt, das trockene Gewand wärmte die gefronenen Körper. Bei der Heimreise streikte Flo’s Magen komplett und nach ein paar unfreiwilligen Stops auf der Straße und Autobahn freute sich jeder auf die warme Badewanne und das Bett!
FAZIT: 52 harte-kalte-erlebnisreiche-traumhafte Kilometer. Nächstes Jahr wieder(?) – Wahrscheinlich schon! :)
