Nach gefühlten 1 1/2 Jahren Kletterpause (in Wirklichkeit waren’s “nur” 1 1/2 Monate) aufgrund von Schweinsstress an der Uni und anderen Ungereimtheiten ging’s heute wieder mal am Fels zu Werke. Als “Eingehtour” sollte es dann doch was sein, was gut bohrhakengesichert ist.
Mein Vorschlag Burschlwand wurde aufgrund zu weiter Anreise (wir wollen ja unser ökololgisches Gewissen nicht strapazieren) gleich ad acta gelegt, deswegen wurde es wieder einmal die Martinswand.
Das Topo zur Tour gibts HIER
Die ersten SL bis zum großen Querband spielen sich im Grad 6 bis 7- ab (bzw. die erste 5), nach dem Band gehts dann mit 2 knackigen 7er Längen weiter und zum Ausstieg folgt noch eine gemütliche 5+/6 Länge. Die Hakenabstände sind manchmal groß und manchmal sehr klein, auffallend ist, dass sich die Haken nicht immer an der besten Linie orientieren.
Insgesamt muss ich sagen, dass die Tour sehr abgespeckt ist (wie halt die meisten Martinswand-Touren in den unteren Schwierigkeitsgraden), in Zusammenhang mit dem Fakt, dass es eine Plattentour ist, macht das ein durchaus anspruchsvolles Unternehmen. Wer bei dieser Tour Spass haben will, sollte den 7ten Schwierigkeitsgrad klettern können (ich hatte heute nur begrenzt Spass).
Ich würde jetzt nicht unbedingt eine Empfehlung aussprechen aber auch nicht davon abraten.
Fazit: Tolle Linie(n) kletterbar, speckiger Fels, 7ter Grad sollte beherrscht werden, Steinschlag von den Nachbartouren!! (Helm!!)
