Flo und Alex entschlossen sich ein weiteres Mal in das kleine südamerikanische Land zu reisen, diesmal natürlich die Johanna im Gepäck. Johanna & Alex flogen bereits Mitte September runter während Flo Ende September nachkam. Johanna & Alex im Süden Ecuadors Nach der obligatorischen Besichtigung der Altstadt von Quito (eine der schönsten spanischen Kolonialstädte) ging die Reise für Johanna & Alex nach Süden entlang der Strasse der Vulkane wo sie u.A. die lebhafte Marktstadt Riobamba am Fuße des Chimborazo besuchten. Weiter südlich wurde noch die ebenfalls beeindruckende spanische Kolonialstadt Cuenca besucht. Der nahegelegene Cajas-Nationalpark bietet Platz für schöne, einsame Wanderungen. Galapagos Nach dem Ausflug in den Süden trafen wir uns mit Flo in der Hafenmetropole Guayaquil und flogen von dort auf die "Isla Santa Cruz". Ohne irgendeine vorgebuchte Bootstour oder ein Hotelzimmer... Wie sich herausstellte, eine sehr gute Wahl, da aufgrund der Nebensaison sehr viele Hotels frei waren und zu günstigen Preisen zu haben waren. In den 7 Tagen machten wir einige Tagesbootstouren und unternahmen auch mehrmals etwas auf eigene Faust. Dadurch kann man es vermeiden mit unliebsamen Touristen jeden Tag auf engem Raum auskommen zu müssen und täglich ein vorgeplantes Programm zu absolvieren... Ideal!! Wir hatten unser Basislager in Puerto Ayora (Isla Santa Cruz) und besuchten per Boot auch die Inseln Isabella, Santa Fe und San Cristobal. Die Eindrücke waren wirklich atemberaubend und können am besten durch Fotos und Videos beschrieben werden. Hochland Nach unserem Galapagos-Abenteuer flogen wir wieder nach Quito. Etwas südlich davon befindet sich die "Laguna Quilotoa", ein türkiser, schwefelhaltiger See in einem längst erloschenen Vulkankrater -> sehr beeindruckend! Dort wurden dann auch ein paar Wanderungen unternommen und der ein oder andere Kunstartikel für die Zuhausegebliebenen erstanden! Zu guter letzt mieteten wir uns noch für ein paar Tage im empfehlenswerten Hostal "Secret Garden Cotopaxi" im Cotopaxi Nationalpark ein, von wo aus wir ein paar Wanderungen und eine Biketour machten. Super!! Während Johanna schon die Heimreise antrat, schauten wir uns noch das Fussball-WM-Qualifikationsspiel Ecuador-Chile in Quito auf 2800m an. Wegen unserer roten Jacken wurden wir in den Chile-Sektor verbannt: Pech für uns - die Chilenen verloren 1-3, die Höhenluft schien ihnen nicht zu schmecken!! Nun war jedoch auch für Flo Ende-Gelände und nur mehr Alex blieb übrig! Der Norden, die Küste und einige Berge Ja, die letzten 3 Wochen war ich (Alex) dann quasi "alleine" unterwegs! Obwohl, so richtig alleine war ich nie. Die erste Woche verbrachte ich mit Sandra und Hannes - 2 supernette Österreicher, die ich schon in am ersten Tag kennenlernte - in Otavalo, einer kleinen aber umso bekannteren Marktstadt 80 km nördlich von Quito. Dort ist irgendwie alles a bissl gemütlicher, der Textil- und Tiermarkt ist jedoch einer der bekanntesten und besten in ganz Südamerika. Unsere Absicht ein paar Berge in der Umgebung zu besteigen, blieb, mit Ausnahme des Imbabura (4610 m), eine Absicht, da sich das Wetter konstant von seiner schlechtesten Seite zeigte. Zu allem Überfluss befiel mich dann noch eine hartnäckige Bronchitis. Sandra und Hannes, auf einer 1-jährigen Südamerika-Reise, wollten nach Kolumbien weiter, ich fuhr hingegen zum Auskurieren an die ecuadorianische Küste nach San Lorenzo. Nach einigen Tagen fuhr ich entlang der Küste weiter nach Süden bis nach Tonchigüe, wo ich mehr durch Zufall im Campingplatz und Hostal "Playa Escondida" eincheckte. Schöne Strände, nette Leute (Danke Anja & Pierre für das Zelt) und das beste Essen Ecuadors wären da zu nennen... Nach einigen Tagen dort fühlte ich mich wieder fit und fuhr in Richtung Hochland retour, auf dem Weg hielt ich jedoch im netten Regenwald-Dorf Mindo, wo man zwischen Vogel- und Schmetterlingschauen auch sehr gut wandern kann. Die absolute Attraktion ist jedoch der große Flying Fox Parcour, bei dem man mit "am Affenzahn" in teilweise über 100m Höhe über die Baumwipfel des Regenwalds rast. Spass garantiert! In der letzten Woche kehrte ich nochmal ins Secret Garden Cotopaxi zurück, wo ich mit einer Bikerunde und 2 Bergtouren für ein größeres Vorhaben akklimatisierte. Das Vorhaben, den mittelsteilen Eisvulkan Illiniza Süd (5268m) zu besteigen verkomplizierte sich dadurch, dass dort ca. 1 Woche vorher 3 Bergsteiger tödlich abstürzten und die ecuadorianischen Bergführer daraufhin beschlossen, keine Leute mehr auf eigene Faust gehen zu lassen. Schlußendlich wars aber recht a feine Sache, da ich  mit meinem Bergführer Riesenglück hatte (Danke Edgar für alles; wer in Südamerika amal an guten Deutschsprachigen Guide braucht schaut HIER). Der Auf- und Abstieg waren relativ unproblematisch (max. 55-60° Eis) jedoch sehr anstrengend, die Frontzacken-Technik ist auf über 5000m halt doch no amal anstrengender als daheim. Edgar behauptete jedoch, dass er mit mir nun die "Touristen"-Rekordzeit hält ;-) Hier gibt's noch ein zusammenfassendes Video:

5 thoughts on “Ecuador & Galapagos 2012

  1. gratuliere zum gelungenen trip. tolle eindrücke von einem vielseitigen land. von hochland – glapagos alles dabei…sehr cool und schöne erinnerungen von unseren damaligen trip anno 2007 wurden geweckt!

  2. bilder sprechen mehr als tausend worte….so kann man sich euren schönen urlaub direkt heim ins wohnzimmer holen!! als draufgabe noch viele interessante info´s zu land, leute und tiere – gefällt mir!

    ps: berufsbezogen hat´s mir ja die musikkapelle am ende des videos angetan ;-)

  3. super abenteuer und eindrucksvolle bilder! es wäre vielleicht zu überlegen ob du in zukunft als tierfilmer arbeitest – cooles video!!

  4. Servus, bin über euren tollen Blog gestolpert. Sehr schön, wir planen einen ähnlichen Trip, obwohls schon lange her is: wie habts ihr den Nationalpark Cajas besucht? Habt i Tagestouren gemacht oder warts ihr auch mit Zelt länger am Weg? Danke fürs Antworten und a paar Tips :)

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