Aufgrund des außerordentlich schönen Wetters und der guten Schneelage wurden diese Woche mehrere Unternehmungen gestartet: Am Mittwoch (11.02.) ging's mit dem blitzschnellen Neffen Maximilian auf den Glungezer, um on- und off-piste zu rocken (so sagen des die Jungen). Der Glungezer ist mir immer noch das liebste Schigebiet: super (Natur)schneeverhältnisse, lange Abfahrten und nicht zuviele Leute. Momentan lohnt sich's besonders wegen der guten Schneelage. Am Donnerstag packte ich wieder mal die klassischen Langlauf-Latten aus und lief die 3 Täler (Gern-, Falzthurn- und Tristenautal) aus. Wahnsinn, gewaltige Schneeverhältnisse wiederum, da der größte Teil der Strecke eher im schattigen Gelände verläuft, bis auf die Einkehrmöglichkeiten (Gernalm und Gramai), welche zu Mittag Sonne bekommen. Die gesamte Runde ist 31 km und weist ca. 600 hm auf, was je nach Tempo einen Vormittag füllt oder auch Zeit für eine Einkehr lässt. Geheimtipp: Die Woche zuvor habe ich mal eine andere Loipe am Achensee ausprobiert: Die Guffert-Loipe führt von Achenkirch (Ortsrand, dort wo's nach Steinberg weg geht) nach Steinberg. Beim Reinlaufen macht man tendenziell Höhenmeter nach oben, allerdings ist die Strecke sehr kurzweilig da sie ständig auf und ab führt. Als ich dort war, kamen mir vielleicht am gesamten Nachmittag 5-6 Langläufer entgegen - verwunderlich, denn die Loipe hat einen traumhaften Streckenverlauf und eine riesige Spurbreite (beide Richtungen klassisch und skating). Wer sich länger verausgaben möchte, kann in Steinberg noch die "Steinberger Skatingrunde" und beim zurücklaufen nach Achenkirch noch die schwierigere "Pulverermahd" Variante anhängen! Einen super Loipenbericht gibts unter http://www.bergfex.at/tirol/langlaufen/achensee/loipen/ Am Freitag ging's mit meinem kanadischen Arbeitskollegen Frederic Bussieres bei Kaiserwetter von der Grawa-Alm im Stubaital über die malerische Sulzenaualm und Sulzenauhütte auf den Wilden Freiger. Bereits im Aufstieg merkten wir aber, dass uns die Inversionswetterlage der vergangenen Tage in mittleren Höhen (ca. zwischen 1000 und 2000 m) einen leichten Schmelzharschdeckel bescherte. Oberhalb der Sulzenauhütte wurde die Schneequalität dann zeitweise besser, bis uns weiter oben (ca. ab 2800 m) wieder ein Windpress-Deckel erwartete. Offensichtlich hatte es beim letzten Schneefall am Mo 09.02. am westlichen Alpenhauptkamm nicht (viel) geschneit, denn die Schneeoberfläche war pickelhart vom Wind gepresst und das war das Werk einer längeren Windperiode (diese Woche fast kein Wind und vor allem brauchts für so einen dicken Winddeckel länger als 2-3 Tage). Trotzdem war's sehr lohnend - keine einzige Spur auf den Freiger und auch ringsum keine Menschenseele. Das Panorama vom Freiger - eine Schau! Dieser Anstieg ist recht lang und einigermaßen mühsam (Gegenanstieg) und trotzdem mal eine schöne Alternative zur Nürnberger-Hütte-Route. HIER gibt's noch ein Video vom Freiger

3 thoughts on “Wilder Freiger & Co

  1. yeah, de woche hast ja gerockt :D video schaut schneidig aus…und die abfahrt, ja wie der tom eh schu sagt! :) und cool des mit skaten…bin schu wieder volle heiß auf die südtirol-runde!!

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