Da ich am Montag noch einen freien Tag hatte und das Wetter gut vorausgesagt war, startete ich wieder mal eine Bergaktion (für alle, die im Facebook bereits fleißig ihre Skitourenfotos posten, sollte das der Beweis sein, dass es Alternativen zu den Schi gibt).

Auf dem Weg zu "meinem Hausberg", der Brandjochspitze, machte ich Bekanntschaft mit einem Rudel Steinböcken (7 !! soviele habe ich in meinem Leben zusammen noch nicht gesehen). Die Brandjochspitze erklomm ich über den S-Grat. Dort gab es kurz ein Sonnenfenster, welches zum fotografieren und verweilen einlud. Weiter ging's dann über den Brandjoch-W-Grat auf die Hohe Warte - kurz nach der hinteren Brandjochspitze muss man in der N-Seite abklettern, was einem momentan schon ziemlich "kalte Griffel" beschert (Felstemperatur in der N-Seite gefühlte 20°C kälter). Andererseits bereitete mir der Schnee keine Sorgen, da er die ansonsten losen Schuttbänke, die man überall im Karwendel findet, besser zusammenhält :-)

Der Grat ist großteils wirklich sehr schön, im Mittelteil kurz vor der tiefen Scharte allerdings äußerst brüchig.

Auf dem Gipfel der hohen Warte war mir dann keine Sonne vergönnt, weshalb ich relativ bald den orientierungs-mäßig anspruchsvollen (wegen Nebel und Schnee sah man die Markierungen fast nicht) Abstieg begann.

Etwas unterhalb des Achselkopf hatte ich das Bike geparkt und kurvte noch über lässige Singletrails runter ins - vom Fön erwärmte - Inntal.

Fazit: tolle Tour, speziell bei der momentanen Herbststimmung, Schnee kein Problem, da recht hart aber nicht zu hart (keine Steigeisen nötig), unbedingt richtige Bergschuhe, keine Halbschuhe, mit Bike rauftreten bis unterhalb Achselkopf

2 thoughts on “Heimspiel

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