Endlich schaffte ich es wieder einmal zu einem XC-Mountainbike-Rennen. Eigentlich mit meinem Arbeitskollegen Robert Neiteler ausgemacht, kugelte sich dieser seine Schulter wenige Tage vor dem Rennen aus und konnte somit nicht starten. Somit fuhr ich allein hin. Der Kurs entpuppte sich als super-abwechslungsreich, relativ technisch und sicher mit über 50% Trailanteil. Das Wetter zeigte sich von seiner besten aber auch heißesten Seite. Zu allem Überfluss wurden wir (Sportklasse-Kategorie) dann auch noch mit der Elite Herren zusammengelegt und auf 15.30 Uhr verschoben, was die 8 Runden zu je 2.6 km und 130 hm noch heißer machte. Wie von mir gewohnt startete ich nicht zu schnell und konnte speziell in der ersten Hälfte jede Runde mehrere Plätze gutmachen. Ab der 6. von 8 Runden musste ich jedoch Tempo rausnehmen, da ich zu wenig getrunken hatte (nur 1 Flasche für die Renndauer von 1h20min bei diesen Temperaturen is a bissl wenig - da war ich wohl zu naiv) und ich mich bei maximalem Krafteinsatz an den steilen Anstiegen an der Krampf-Grenze bewegte. Gottseidank versorgte mich Hildegard Embacher (kannte ich noch von früher von den XC-Rennen, als sie selbst aktiv war) mit einer zusätzlichen Trinkflasche. Schlussendlich konnte ich als zufriedener 4ter die Ziellinie nach 1h 20 min überqueren. Angesichts der Tiroler Meisterschaft im XC war der 4te Platz natürlich etwas unglücklich... An dieser Stelle Gratulation an die Organisatoren, die ein wirklich tolles Rennen auf die Beine gestellt haben, speziell die Nachwuchskategorien waren stark und zahlreich besetzt. Man sieht, dass im MTB-Sport in den letzten 10 Jahren einiges weiter gegangen ist und der Sport mit technischen, abwechslungsreichen Strecken in Ortsnähe in die richtige Richtung geht !!! Am Sonntag fuhren wir (Diana, Simone, Pedro und Ich) dann ins Grödner Tal und radelten von St. Ulrich nach Pufels, wo wir von der Polizei darauf aufmerksam gemacht wurden, dass die Asphaltstrasse ab hier aufgrund von entgegenkommenden Giro-Betreuer-Fahrzeugen auch für Räder gesperrt sei. Ab nun hieß es wandern. Oben im Zielbereich des Bergzeitfahrens auf der Seiser Alm trafen wir uns noch mit Simona und TomR und schauten uns die schnellsten Rennradprofis der Welt aus nächster Nähe an. Super Sache! Danach gab's noch die obligatorische Pizza bevor wir nach Hause zurückkehrten.

3 thoughts on “Cross-Country-Rennen Schönwies + Bergzeitfahren Giro d’Italia

  1. na leider, keine Fotos noch online – vielleicht kommt ja noch was vom SK Schönwies… Sportfotografen waren 2-3 vor Ort!
    War echt a cooles Rennen und abwechslungsreiche Strecke.

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